Universum Die Zukunft der Greifvögel

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Es gibt nur wenige Tiere, die den Menschen so sehr faszinieren wie Greifvögel. In nahezu allen Kulturen gelten sie als Inbegriff von Mut und Stärke.

Und dennoch hat der Mensch viele Greifvogelarten an den Rand des Aussterbens gebracht. Adler und Geier wurden auch bei uns in den Alpen seit jeher bejagt. "Raubzeug muss kurz gehalten werden", war das martialische Credo der Jägerschaft.

Dem größten Vogel Europas, dem Bartgeier, wurde bereits im 19. Jahrhundert sein Ruf zum Verhängnis. Als "Lämmergeier" stand er im Verdacht, junge Lämmer und Kälber zu reißen und selbst Kleinkinder in die Lüfte zu entführen. Tatsächlich ist der Bartgeier ein Aasfresser, der sich vornehmlich von Knochen ernährt. Doch das nützte dem Geier nichts: Er wurde erschossen oder vergiftet, 1886 wurde das letzte Exemplar in den Alpen erlegt. Genau 100 Jahre später begann der WWF mit der Wiederansiedelung des Bartgeiers in den Alpen. Heute beherrschen bereits wieder mehr als 100 Tiere den Luftraum Westösterreichs und der angrenzenden Alpenländer.

Für diesen Film besucht Helmut Pechlaner Projekte in Österreich und in Übersee, die Greifvögeln ein Überleben in ihrer angestammten Heimat sichern sollen.




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details

Buch und Regie: Heinz Leger
Kamera: Josef Neuper, Harald Mittermüller
Musik: Erwin Kiennast
Schnitt: Martin Biribauer
Ton: Thomas Kathriner
Herstellungsleitung: Eleonora Frey, Heinrich Mayer-Moroni
Produzent: Rudolf Klingohr

Ihr Ansprechpartner

Heinrich Mayer-Moroni
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Telefon: +43180120-420