Eingeschenkt Mostland Österreich

zur Produktionsübersicht

MOST AUF DER ÜBERHOLSPUR


Most und Obstsäfte haben sich in den letzten Jahren zu kulinarischen TOP-Produkten entwickelt,
um den Most hat sich ein regelrechter kulinarischer „Hype“ entwickelt, der auch
schon die Top-Gastronomie erfasst. Die goldenen Getränke sind längst in die „Haute Cuisine”
eingezogen.
Möglich macht die Gaumenfreude eine starke Gruppe von Spitzenproduzenten unter den
Obstbauern, die es verstehen, neben erstklassiger Produktion alle Jahre die Neugierde zu
wecken und Genießer zu begeistern mit Kelterkunst in vielfältigen persönlichen Geschmacksnuancen.
Most wird langsam aber sicher ein Genuss-Getränk, die Mostkultur entwickelt sich rasant
beim Konsumenten. Mostverkostungen, Most-Bewertungen, Mostmedaillen tragen zur
stetigen Entwicklung der Mostkultur bei Produzenten und Konsumenten bei. Der frische
Wind - z. B. der Trend des „Jungmosts” - öffnet die Türen zur Gastronomie.
Seit dem Jahr 2004 fördert die Ausbildung zu Mostsommelières/Mostsommeliers
Wettbewerb, Trend und Präsenz des Qualitätsprodukts Most. Mostgeschichte und -kultur,
Produktion, Marketing, Präsentation, Sommelierkunde, Sensorik sowie Öffentlichkeitsarbeit
muss der Mostbotschafter beherrschen!

MOST ALS QUALITÄTSPRODUKT


Die heimische Most-Szene feiert einen historischen Durchbruch:
Erstmals in der Geschichte werden für Moste wie beim Wein staatliche Prüfnummern vergeben.
Seit Jänner 2014 dürfen derart geprüfte Produkte die Bezeichnung »Qualitätsmost« tragen.
Dieser Meilenstein in der Mostwirtschaft soll dem Konsumenten die Garantie geben, dass
der jeweilige Most höchste Qualitätskriterien erfüllt. Zur besseren Orientierung wird für
die Konsumenten auch eine neue Einteilung nach Restzuckergehalten der Moste vorgenommen,
um die Suche nach dem persönlichen Favoriten leichter zu machen:
extratrocken – trocken – halbtrocken – halbsüß/lieblich – süß.
Das österreichische Weingesetz widmet seinen zweiten Teil der Obstweinherstellung. Seine
detaillierten Grundlagen für Großproduzenten wie für Mostschänken (Kleinbetriebe)
haben einen ähnlichen Qualitätsboom erzeugt, wie beim heimischen Wein längst bejubelt.
Österreichs prämierte Spitzenmoste sind einerseits „das Ergebnis verfeinerter Weintechnologie”.
Andererseits steckt in ihnen die hintergründige Sehnsucht nach althergebrachten Mostweisheiten.
Aber auch eine Welle der Reanimation alter Mostobstsorten brach sich Bahn. Nicht nur
mehr als 200 verschiedene Birnen-Sorten sind bekannt, „Speckbirne, Grüne Pichlbirne,
Dorschbirne, Stiegelbirne…“, auch zahlreiche Apfelsorten werden zu Most und Saft verarbeitet:
„Petermörtelapfel, Roter Wiesling, Mauthausner Limoni…“

DER JÜNGSTE GOURMET-HYPE
BIRNENMOST UND APFELMOST!

Vom Alltagsgetränk zum Edelgetränk
Ein neuer Trend in der Spitzengastronomie bahnt sich an: passend zur Mode der Orange
Wines, der Amphoren-vergorenen Weine und der Craft-Biere entdecken die avantgardistischsten
Küchenchefs nun auch die Birnenmoste aus dem Mostviertel.
Der Geschmack des authentischen mostviertler Birnenmosts oder steirischen Apfelmosts
entspricht nämlich absolut der „Back to the Roots“-Bewegung in der Gastronomie: trocken,
herb und erdig, und vor allem abseits des geschönten Mainstreams!
Alkoholwerte von 5-8 Vol.-% in den Mosten machen sie zum idealen Speisenbegleiter und
Genussgetränk.
Zwischen Bier und Wein sind Moste die perfekte Alternative - der „lachende Dritte”!

Folge 1: Das Mostviertel

Interspot FilmfernsehfondsKultur NiederösterreichLandwirtschaftskammer Niederösterreich

 


Folge 2: Oberösterreich

Interspot FilmfernsehfondsKulturland OberösterreichGenussland OberösterreichLandwirtschaftskammer OberösterreichEnergie AG

 


Folge 3: Steiermark


Interspot FilmfernsehfondscinestyriaLandwirtschaftskammer SteiermarkRaiffeisen-Landesbank Steiermark

 

details

Regie: Herbert Wager
Buch und Fachberatung: Isa Svec
Produktionsleitung: Lucia Metzbauer
Produzent: Heinrich Mayer-Moroni, Nils Klingohr
Redaktion ORF: Aimée Klein
Sendungsverantwortung ORF: Angelika Doucha-Fasching

Erstausstrahlung: ORF 2 17:05, 03.09.2017

Ihr Ansprechpartner

Heinrich Mayer-Moroni
Heinrich Mayer-Moroni
Telefon: +43180120-420