Universum Der Schatz der Hohen Tauern

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Vom Zusammenleben der Tiere und Menschen im Nationalpark Hohe Tauern

Als die ersten Menschen in die Alpen vordrangen, trafen sie auf ausgedehnte Urwälder. In jahrhundertelanger Arbeit rodeten sie den Wald, schufen Äcker und Almen und besiedelten sogar die Hochlagen des Gebirges.

Den ersten Bauern folgten viele Wildtiere, die in der nun offenen, strukturreichen Landschaft Lebensraum fanden: Auerhühner besiedelten die Waldweiden, Schwalben und Siebenschläfer die Bauernhöfe, Steinhühner, die Bergmähder, und Rothirsche, Murmeltiere und Fledermäuse die Almen.

Diese Mischung aus Kulturland und unberührter Naturlandschaft macht die Alpen so einzigartig. In den Alpen hat der Mensch durch seine Arbeit die Artenvielfalt erhöht und nicht, wie in fast allen anderen Teilen der Welt, die Vielfalt zerstört.

Die Alpen sind einer der artenreichsten Lebensräume der Erde. Für den WWF zählen sie zu den „Global 200“ - das sind die 238 ökologisch herausragenden Gebiete unseres Planeten. Die Alpen stehen damit gemeinsam neben so prominenten Lebensräumen wie den Amazonasregenwäldern oder dem großen Barriere Riff. Ohne die Arbeit der Bauern aber wäre der Lebensraum Alpen um unzählige Arten ärmer.

Heute ist die alte Lebensgemeinschaft der Menschen und Wildtiere gefährdet. Die Veränderungen in der Landwirtschaft haben viele Bergbauern gezwungen ihre Höfe zu verlassen.

Im Nationalpark Hohe Tauern ist diese Lebensgemeinschaft bis heute erhalten geblieben. Es ist ein Blick in ein Paradies, in dem Menschen und Wildtiere einen Weg gefunden haben, miteinander zu leben.

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details

Regie: Franz Hafner
Kamera: Dietrich Heller, Josef Neuper, H. Mittermüller
Schnitt: Roland Buzzi
Herstellungsleiter: Heinrich Mayer-Morani
Produzent: Rudolf Klingohr
Redaktion: Walter Köhler

Erstausstrahlung: 15.01.2008

Ihr Ansprechpartner

Heinrich Mayer-Moroni
Heinrich Mayer-Moroni
Telefon: +43180120-420